Tauchen

Training Sommermonate:

Von Mai bis September im Freibad Ober-Ramstadt, Dienstags ab 19:00 Uhr

Training Wintermonate

Von September bis Mai im Trainingsbad Dieburg, Donnerstags ab 21:00 Uhr


Kontakt

Ansprechpartner: Marcus Siesenop (E-Mail)
Telefon: über Geschäftsstelle erfragen
E-Mail: tauchen@bez-darmstadt-dieburg.dlrg.de


Deutsches Schnorcheltauchabzeichen

Das DSTA stellt die Vorstufe zur Gerätetauchausbildung dar. Ein sicherer Umgang mit der Grundausrüstung erweitert die Einsatzmöglichkeit des Rettungsschwimmers im Einsatzdienst und ermöglicht dem Schnorcheltaucher in der Freizeit sich mit dem entsprechenden Fachwissen gefahrlos im und unter Wasser zu bewegen.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 12 Jahre (bei Minderjährigen ist die Einverständ- niserklärung des Erziehungsberechtigten erforderlich)
  • Ärtzliche Tauglichkeit ((oder Formblatt "Selbsterklärung zum Gesundheitszustand")Tauchtauglichkeit nicht älter als 4 Wochen)
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze

Prüfungsleistungen

  • 600m Flossenschwimmen ohne Zeitbegrenzung (je 200m Bauch-, Rücken- und Seitenlage)
  • 200m Flossenschwimmen mit einer Flosse und Armbewegung
  • 30m Streckentauchen ohne Startsprung
  • 30 Sekunden Zeittauchen (Festhalten erlaubt)
  • in mindestens 3m Tiefe Taucherbrille abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen
  • dreimal innerhalb von einer Minute 3m Tieftauchen
  • Kombinierte Übung: 50m Flossenschwimmen in Bauchlage mit Armtätigkeit, einmal 3 bis 5 m Tieftauchen und heraufhoen eines 5kg Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes
  • 50m Schleppen eines Partners
  • 3 Minuten Vorführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)
  • schriftliche Prüfung
  • Demonstration und Erläuterung der wichtigsten Unterwasserzeichen (Pflichtzeichen)

Weitere Informationen

Gerätetaucher

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 16 Jahre
  • Tauchtauglichkeit
  • Nachweis des privaten Versicherungsschutzes
  • abgeschlossene Basisausbildung der Tauchausbildung WRD (nicht älter als 2 Jahre)

Prüfungsteil Schnorcheltauchen

  • 750 m Flossenschwimmen (je 250 m Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne Armbewegung im Freigewässer)
  • 250 m Schnorcheln mit einer Flosse und Armbewegung
  • 35 m Streckentauchen
  • 45 Sekunden Zeittauchen, dabei mindestens eine Strecke von 10 m zurücklegen
  • Anlegen der kompletten Grundausrüstung in 3 m Wassertiefe und Ausblasen der Tauchbrille
  • zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise innerhalb einer Minute dreimal auf 4 m
  • Retten eines "bewusstlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen
  • Demonstration und Erläuterung der internationalen Unterwasserzeichen
  • 5 Minuten HLW

Prüfungsteil Gerätetauchen

  • 20 Minuten auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzen und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wieder angeln
  • 20 Minuten auf ca. 10m , am Ende des Tauchgangs nimmt der Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortsveränderung 5 Minuten aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigkeitskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung
  • 20 Minuten auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und Reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen
  • 10 Minuten auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m, anschließend Fortsetzung des Tauchgangs. Am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Minute Stopp in 3 m
  • 10 Minuten auf ca. 15 m, Aufstieg aus ca. 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus einem Gerät, Stopp in 3 m Wassertiefe in 1 Minute, anschließend 10 Minuten Schnorcheln in voller Ausrüstung
  • Retten eines "bewusstlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Ufer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Minuten. Erläuterung nachfolgender Rettungsaktionen
  • Sprungübung mit kompletter Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe)

Theoretische Prüfung

DLRG-Einsatztaucher (früher Rettungstaucher genannt)

DLRG-Einsatztaucher werden dort eingesetzt, wo Rettungsschwimmer und Rettungsboote nicht mehr eingesetzt werden können: bei der Suche und Rettung Ertrinkender oder der Bergung Ertrunkener. Zudem erfüllen sie Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzes, oft auch in der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Tauchtauglichkeit (G 31)
  • gültige Fachausbildung WRD
  • mehrjährige aktive Mitarbeit im WRD
  • Nachweis im Logbuch von mind. 20 Gerätetauchstunden im Hallenbad und/oder Freigewässer
  • Nachweis von mind. 17 Freigewässer-Tauchstunden nach GUV-R 2101
  • Nachweis über Teilnahme an folgenden Ausbildungsseminaren:
    Orientierung unter Wasser
    Strömungstauchen
    Nachttauchen
    Tauchrettung
    Gruppenführung

Praktische Prüfung

  • A: Prüfungsteil Schnorcheltauchen im Freigewässer
    • jeweils 400 m in Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne Armbewegung, danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse
    • zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise innerhalb einer Minute dreimal auf 4 m
    • Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewusstlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen, abrüsten und in die stabile Seitenlage bringen
  • B: Prüfung in Grundausrüstung und 3 kg Blei
    • 10 m Tieftauchen
    • 40 m Streckentauchen
    • 60 Sekunden Zeittauchen
  • C: Durchführung von Tauchgängen mit bestimmten Aufgabenstellungen
    • 20 Minuten auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzen und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wieder angeln
    • 20 Minuten auf ca. 10m , am Ende des Tauchgangs nimmt de Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortsveränderung 5 Minuten aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigkeitskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung
    • 20 Minuten auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und Reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen
    • 10 Minuten auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m, anschließend Fortsetzung des Tauchgangs. Am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Minute Stopp in 3 m
    • 10 Minuten auf ca. 15 m, Aufstieg aus ca. 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus einem Gerät, Stopp in 3 m Wassertiefe in 1 Minute, anschließend 10 Minuten Schnorcheln in voller Ausrüstung
    • Retten eines "bewusstlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Ufer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Minuten. Erläuterung nachfolgender Rettungsaktionen
    • Sprungübung mit kompletter Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe)
    Bei Vorliegen des GTG können diese Tauchgänge erlassen werden.
  • D: Durchführung nachfolgender Tauchgänge nach GUV-R 2101 :
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
      Vorführung von drei Zusatzzeichen, die auf einer Tafel stehen
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
      Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung bis 6 m Tiefe mit einem deutlichen Stopp bei 9 m Tiefe
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
      Aufstieg unter Wechselatmung mit einem Stopp von 3 Minuten in 6 m Tiefe. Anschließend Simulation eines geschwindigkeitskontrollierten Notaufstieg unter Herausnahme des Lungenautomaten. 15 Min. an der Oberfläche schwimmen.
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
      Korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei sich selbst und beim Partner. Mit Handschuhen seinen Bleigurt ganz öffnen und wieder schließen. Nach 10 Min. auftauchen, einen Punkt in ca. 100 m Entfernung mit dem Kompass anpeilen. In 3-5 m Tiefe den Punkt antauchen. Maximal erlaubte Abweichung ca. 10 m.
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
      Eignungsnachweis als Gruppenleiter: Ein Taucher atmet 5 Min. lang aus dem Zweitlungenautomaten des Bewerbers.
  • E: Prüfungsteil Einsatztauchen
    • 1000 m Geräteschnorcheln
    • 15 Min. Tauchgang in Wassertiefen zwischen 6 und 15 m, wobei folgende Aufgaben zu erfüllen sind:
      • Leinenführung
      • Ausführen einer Unterwasserarbeit; Geschicklichkeitsübung: Antauchen aus 25 m Entfernung, Anatmen und Anlegen eines in ca. 3 m Wassertiefe liegenden Tauchgerätes; Durchtauchen einer abgesteckten Strecke . Am Ende der Strecke Tauchgerät wieder ablegen.
      • 200 m Schleppen eines Tauchers
      • Rettungsübung: Einen in 6 bis 12 m Tiefe wartenden Taucher antauchen, an die Oberfläche bringen, ans Ufer bringen, Einleitung der HLW, Anfertigen eines Unfallprotokolls für den Notarzt

Theoretische Prüfung

  • Schriftliche Prüfung
  • Knotenkunde

Leinenführer in der DLRG

Die Leinenführer in der DLRG sind Personen, die Tauchersicherungsmaßnahmen durchführen. Sie müssen sich durch eine Rettungstaucherprüfung oder durch eine Prüfung zum Leinenführer qualifizieren.

Ausbildungsinhalte

  • Taucherkrankheiten
    Barotraumen
    Lungenüberdehnung
    CO-und CO2-Vergiftungen
    Dekompressionskrankheit
  • Praktische Arbeit des Leinenführers
    Ausrüstung des Einsatztauchers
    Umgang mit der Ausrüstung
    Leinensicherung
    Leinenzugzeichen
    Verhalten im Einsatz
    Verhalten bei Tauchunfällen
    Suchmethoden

Es folgt eine theoretische und praktische Prüfung.